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Samstag, 4. Februar 2023

Weltpremiere in Berlin / Der Debütfilm ELAHA von Milena Aboyan feiert in der Sektion „Perpektive Deutsches Kino“ der Berlinale Weltpremiere

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Bremen (ots) –

Der Spielfilm ELAHA von Milena Aboyan feiert am 18. Februar 2023 in der Sektion „Perspektive Deutsches Kino“ als einer von insgesamt zehn Titeln Weltpremiere bei den 73. Internationalen Filmfestspielen in Berlin (16. bis 26.2.2023).

„Die intensive Geschichte über eine junge Frau, die für ein selbstbestimmtes Leben kämpft, hat uns tief beeindruckt. Wir freuen uns riesig für alle Beteiligen, dass dieser wichtige Film für die Berlinale ausgewählt wurde. Die Berlinale-Teilnahme bestärkt uns noch einmal mehr darin, junge Talente mit einer eigenen Handschrift und einer enormen erzählerischen Kraft zu entdecken und zu fördern“, sagt Kinescope Film- Geschäftsführer Matthias Greving.

Im Film geht es um die 22-jährige Elaha, die mit allen Mitteln versucht, ihre vermeintliche „Unschuld“, die sie durch Sex verloren hat, wiederzuerlangen. Ein plastischer Chirurg soll ihr dabei helfen. Doch sie kann das Geld für den kostspieligen operativen Eingriff nicht aufbringen. Auf der Suche nach einer Alternative stößt sie auf ein spezielles Produkt – eine Kapsel mit künstlichem Blut. Doch diese vermeintliche Lösung zwingt sie in die Selbstausbeutung.

„Die Geschichte der Sexualität der Frauen ist eine Geschichte männlicher Deutungshoheit über den weiblichen Körper“, so Regisseurin Milena Aboyan. „ELAHA ist eine Geschichte über eine ungezähmte Frau, die stellvertretend für viele Frauen steht, die sich verpflichtet haben, niemals leise zu sein.“

Das Drehbuch, das Milena Aboyan zusammen mit Constantin Hatz geschrieben hat, wurde 2020 für den Strittmatter-Preis und den Schreibsüchte-Preis des Sehsüchte Filmfestivals nominiert. Beim Festival in Locarno 2022 wurde ELAHA als eines von sechs Projekten in Postproduktion für die First Look-Sektion des Festivals ausgewählt und von einer internationalen Jury mit dem Kaiju Cinema Diffusion Preis im Wert von 5.000 Euro ausgezeichnet.

ELAHA ist der Abschlussfilm von Milena Aboyan an der Filmakademie Baden-Württemberg. Die in Armenien geborene Regisseurin machte zunächst eine Schauspielausbildung, wechselte dann ins Drehbuch- und Regiefach. ELAHA ist ihr Langfilmdebüt und wurde von Kinescope Film in Koproduktion mit Essence Film, Filmakademie Baden-Württemberg, SWR und arte produziert und von der MFG Filmförderung Baden-Württemberg und der nordmedia gefördert.

Die Berlinale-Sektion „Perspektive Deutsches Kino“ widmet sich seit 20 Jahren dem deutschen Filmnachwuchs. Die Sektion würdigt nicht nur die ausgewählten Regisseurinnen und Regisseure, sondern in diesem Jahr auch Talente aus den Bereichen Schauspiel, Ton, Montage und Musik. Das Perspektive-Talent für ELAHA ist die Hauptdarstellerin Bayan Layla.

Für die Bremer Kinescope Film ist es die zweite Berlinale-Teilnahme in Folge. 2022 feierte bereits der Film GEWALTEN von Constantin Hatz Premiere in der Sektion „Perspektive Deutsches Kino“. Für seine Bildgestaltung wurde Kameramann Rafael Starman im vergangenen Jahr mit dem Heiner-Carow-Preis der DEFA Stiftung ausgezeichnet.

Pressekontakt:
Peetzen Kommunikation
Helen Peetzen
0179/1196515
hp@peetzenkommunikation.de
Original-Content von: Kinescope Film, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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